Die vom Gemeinderat präsentierten Pläne und Anträge wurden engagiert diskutiert. Einigkeit herrschte darüber, dass für eine seriöse Beurteilung der Projekte zunächst eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen werden muss. Solange unklar ist, was und wie überhaupt gebaut werden soll, bleibt jede Kostenschätzung äusserst unzuverlässig. Die Projekte einzig aufgrund der aktuellen Kostendiskussion abzulehnen, wird daher als kurzsichtig beurteilt.
Aus Sicht der FDP Rupperswil überwiegen die Vorteile eines zentralen Schulstandortes deutlich. Hinzu kommt, dass die finanziellen Auswirkungen für Rupperswil auch bei einer Beibehaltung der dezentralen Kreisschule vergleichbar bleiben dürften. Aus diesem Grund unterstützt die FDP Rupperswil die beiden Anträge für die Verpflichtungskredite zur Durchführung von Architekturwettbewerben. Ausserdem empfiehlt die FDP, dem Vorvertrag «Zentralisierung der Kreisschule Lotten» zuzustimmen. Die Partei anerkennt das transparente Vorgehen der Behörden, das weiterhin zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten offenlässt. Die eigentliche Kostendebatte muss dann geführt werden, wenn klar ist, was und wie konkret gebaut werden soll.
Nach Abschluss der Parteiversammlung liess man den sommerlichen Abend in gemütlicher Runde ausklingen.