März 2026

Das erste Quartal 2026 in Rupperswil war geprägt von wichtigen personellen Weichenstellungen in der Gemeinde, baulichen Fortschritten und klaren Signalen an der Urne. Auch wenn der Frühling nun Einzug hält, blicken wir auf einen ereignisreichen Jahresauftakt zurück. Von neuen Führungsstrukturen in der Verwaltung über die Transformation des Ferrum-Areals bis hin zu den Abstimmungsergebnissen vom 8. März – in diesem Newsletter fassen wir die wichtigsten Themen für Sie zusammen, damit Sie bestens informiert bleiben.

 

Gemeinde Rupperswil stellt Führungsstrukturen neu auf

Ein bedeutender Wechsel steht in der Gemeindeverwaltung an: Nachdem Gemeindeschreiber Marco Landert per 30. April 2026 gekündigt hat, um in seiner Wohngemeinde Hirschthal als neuer Gemeindeschreiber und Verwaltungsleiter tätig zu werden, hat der Gemeinderat die vakante Position neu besetzt.

Gleichzeitig wurde die bestehende Führungskonstruktion reflektiert. Das Resultat ist eine zukunftsorientierte Neuaufstellung: Per 1. Mai 2026 werden Ivan Brigante als künftiger Geschäftsführer und Bianca Fuchs als künftige Gemeindeschreiberin ihre Funktionen aufnehmen. Geschäftsführer Roger Bühler wird seine Aufgabe bis Ende Mai 2026 weiterführen, um eine geordnete Übergabe sicherzustellen. Er bleibt der Gemeinde erfreulicherweise weiterhin erhalten und wird seine Kompetenzen in strategischen Projekten einsetzen. Die FDP begrüsst diese proaktive und zukunftsorientierte Lösung für unsere Verwaltung.


Abstimmungssonntag vom 8. März 2026: Ein bemerkenswertes Resultat

Am 8. März 2026 wurde an der Urne über wichtige eidgenössische und kantonale Vorlagen abgestimmt. Die Stimmbeteiligung in Rupperswil lag bei erfreulichen 53 bis 54 Prozent.

Während die Rupperswiler Stimmbevölkerung bei der SRG-Initiative "200 Franken sind genug!" (54.07% Nein) und der Klimafonds-Initiative (80.48% Nein) im Einklang mit dem nationalen Trend stimmte, zeigte sich bei der Individualbesteuerung ein bemerkenswertes Bild: Obwohl die Vorlage auf nationaler Ebene angenommen wurde, lehnte Rupperswil das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung mit 53.31% Nein-Stimmen ab. Aus Sicht der FDP, die sich stark für die Individualbesteuerung eingesetzt hatte, ist dieses lokale Resultat bedauerlich, zeigt aber auch, dass bei steuerpolitischen Vorlagen weiterhin grosser Erklärungsbedarf besteht. Bei der Bargeld-Initiative wurde der Gegenentwurf des Bundesrates mit deutlichen 72.47% Ja-Stimmen angenommen.


Ferrum-Areal vor grosser Transformation

Nach dem Wegzug des Traditionsunternehmens Ferrum AG nach Schafisheim im vergangenen Jahr, befindet sich das 23'000 Quadratmeter grosse Areal nahe des Bahnhofs in einer spannenden Transformationsphase. Anstatt auf einen Einzelmieter zu setzen, wird die Liegenschaft unterteilt. Erste bauliche Massnahmen finden im ersten Halbjahr 2026 statt. Für die Hallen ist produzierendes Gewerbe vorgesehen, in den Büroteilen Büronutzungen, und ergänzend werden publikumswirksame Nutzungen gesucht. Bereits eingezogen ist die lokale Brauerei «Beni Bräu». Die langfristige Transformation ist auf fünf bis fünfzehn Jahre ausgelegt, in denen ein Gestaltungsplan erarbeitet wird. Ein abrupter Bevölkerungsschub durch massiven Wohnungsbau ist vorerst nicht geplant. Die FDP Rupperswil verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und steht in regelmässigem Austausch mit der Geschäftsleitung der für die Entwicklung verantwortlichen RS Properties AG. Wir sind der Ansicht, dass das Areal grosses Potenzial für den Wirtschaftsstandort Rupperswil bietet.


Bauprojekte und Infrastruktur im Fokus

Mehrfamilienhaus der Ortsbürgergemeinde: Am Alten Schulweg 12B (ehemals Heuweg 6) erstellt die Ortsbürgergemeinde ein Mehrfamilienhaus für altersgerechtes Wohnen. Der Bau schreitet planmässig voran. Der Rohbau steht, das Haus ist gedeckt und das Aufrichte-Tännchen wurde gesetzt. Die sieben modernen, barrierefreien Wohnungen wurden im März zur Vermietung ausgeschrieben.

Aare-Brücke: Ein wichtiger Hinweis für Pendler: Die Aare-Brücke zwischen Rupperswil und Auenstein wird im Sommer 2026 erneut für den Verkehr gesperrt.

Neue Trägerschaft für Tagesstrukturen: Die familienergänzende Kinderbetreuung in Rupperswil wird ab dem Schuljahr 2026/27 von einer neuen Trägerschaft weitergeführt. Der Gemeinderat konnte hier erfolgreich eine Nachfolgelösung finden.


Ausblick: Kunstrasen beim FC Rupperswil

Die Diskussion über einen Kunstrasen auf der Sportanlage Stockhard wird in den kommenden Monaten zu führen sein. Die Gemeinde hat im Budget 2026 bereits CHF 30'000 für die Konzepterstellung eingestellt. Zudem ist Rupperswil vom Kanton Aargau im Dezember 2024 als eine von fünf Gemeinden ausgewählt worden, die im Rahmen eines Legacy-Projekts zur Förderung des Mädchen- und Frauenfussballs von erhöhten Beiträgen profitieren können. Das ist eine Chance, aber noch kein Bauentscheid. Der FC Rupperswil ist mit 25 Teams, rund 290 Juniorinnen und Junioren sowie 140 Aktivspielerinnen und Aktivspielern ein grosser Verein. Gleichzeitig engagiert er sich stark im Frauen- und Juniorinnenfussball. Aus liberaler Sicht muss die nun anstehende Diskussion deshalb nüchtern und faktenbasiert geführt werden. Zu klären sind insbesondere der konkrete Bedarf, die Gesamtinvestition, der Anteil von Verein, Gemeinde und Drittmitteln, die Auswirkungen auf Betrieb und Unterhalt sowie Fragen der Umweltverträglichkeit und der Akzeptanz im Quartier. Klar ist aber auch, dass Rupperswil das Thema nicht auf Dauer vertagen kann, wenn der Trainings- und Spielbetrieb langfristig gesichert und die Nachwuchsförderung verlässlich weiterentwickelt werden soll.


Vandalismus am Sternenplatz

Leider gibt es auch unschöne Nachrichten aus unserer Gemeinde. Am Wochenende vom 7./8. März 2026 beschädigten Unbekannte eine Parkbank und eine Sichtschutzwand am Sternenplatz. Der Gemeinderat hat diesen Vandalismus aufs Schärfste verurteilt und umgehend reagiert: Die Patrouillentätigkeit in der Gemeinde wurde wieder aufgenommen. Die FDP unterstützt dieses konsequente Vorgehen für mehr Sicherheit und Ordnung in unserem Dorf.


Aus der Partei: FDP Aktivitäten

Nach dem erfolgreichen Winterzauber Apéro im Januar, bei dem die Gemeinde in festlicher Atmosphäre das neue Jahr einläuten durfte, stehen bereits die nächsten Termine an. Die FDP Rupperswil setzt sich weiterhin konsequent für eine ausgeglichene Finanzstrategie der Gemeinde ohne weitere Steuererhöhungen und eine effiziente, digitalisierte Verwaltung ein.

Wir freuen uns, Sie an unserer kommenden Generalversammlung vom 28. Mai begrüssen zu dürfen und mit Ihnen die Zukunft von Rupperswil aktiv zu gestalten.

Mit liberalen Grüssen,
Ihre FDP Rupperswil


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